Kollektion

Campingkocher

Gaskocher, Spirituskocher, Hobo-Öfen und Kochsets für unterwegs. Welcher Typ passt, entscheidet sich fast immer an einer Frage: Wie kalt wird es, und wie schnell soll es gehen?

Gaskocher sind die schnellste und bequemste Lösung. Ein halber Liter Wasser kocht in drei bis vier Minuten, die Flamme lässt sich regeln, und nach dem Essen ist der Kocher sofort kalt. Der Haken kommt bei Kälte: Handelsübliche Butan-Kartuschen verlieren unter etwa fünf Grad deutlich an Druck. Für Touren im Frühling und Herbst lohnt eine Kartusche mit hohem Propan- oder Isobutan-Anteil, im Winter ein Kocher, der die Kartusche über Kopf betreiben kann.

Spiritus ist unschlagbar einfach und leise, braucht aber deutlich länger und lässt sich schlecht regeln. Für eine Person, die morgens Kaffee kocht, ist das kein Problem; für eine Gruppe wird es zäh. Der grosse Vorteil: Brennstoff gibt es überall, und es gibt nichts, was kaputtgehen kann. Hobo-Öfen verbrennen Holz und wiegen fast nichts, funktionieren aber nur bei trockenem Brennmaterial – nach zwei Regentagen im Wald ist das keine verlässliche Grundlage.

Zur Sicherheit: In geschlossenen Zelten, Vorzelten oder Fahrzeugen darf nicht gekocht werden. Jeder Brenner erzeugt Kohlenmonoxid, das geruchlos ist und bewusstlos macht, bevor man es bemerkt. Koch draussen oder unter einem an mindestens zwei Seiten offenen Dach. Auf Schweizer Camping- und Waldplätzen gilt ausserdem in trockenen Sommern regelmässig ein Feuerverbot, das auch Gaskocher einschliessen kann – die aktuellen Stufen stehen auf den kantonalen Seiten.

Passend dazu: Kochgeschirr und Naturehike.

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